EVP will Stapferschulhaus sanieren

Die Vorlage für die Sanierung und Erweiterung des Stapferschulhauses gab an der Fraktionssitzung der EVP Stadtpartei Brugg erwartungsgemäss am meisten zu reden. Der vom Stadtrat beantragte Kredit von 10,4 Millionen Franken ist sehr hoch. Er ist in den Augen der EVP aber gerechtfertigt, wenn es um die Gesamtsanierung dieser besonderen Schulanlage geht, die seit ihrem Bau 1909 noch nie so umfassend renoviert worden ist. Der EVP ist es ein besonderes Anliegen, dass die bestehende Substanz und die vorhandenen Einrichtungen integral erhalten werden, unter respektvollem Umgang mit dem Bestehenden.

Unter diesen Voraussetzungen wird die EVP an der Einwohnerratssitzung vom 4. März dieser Vorlage zustimmen.

Als Folge davon wird die EVP auch die beiden anderen Kreditgeschäfte gutheissen, weil sie im Zusammenhang mit der Sanierung und Erweiterung des Stapferschulhauses stehen: Das Fernwärmenetz um die Schulhäuser soll erneuert werden können, das Schulraumprovisorium für die Sanierungszeit ist unumgänglich. Anlässlich der stadträtlichen Informationsveranstaltung konnten viele offene Fragen zur Zufriedenheit der EVP geklärt werden.

Die EVP wird den Einbürgerungen zustimmen. Sie ist zudem bereit, die Postulate für Tagesstrukturen und für ein Jugendleitbild zu unterstützen. Während die Meinungen beim Postulat rund um das Verkehrsregime an der Habsburgerstrasse geteilt sind, kann sich die EVP für das Postulat, welches mehr interaktive Kinderspielgeräte fordert, nicht erwärmen.

25.02.2016, Johannes Gerber